Was tun zur Stärkung des Immunsystems

Unser Immunsystem ist ein natürliches System, das unseren Körper schützt vor den Bedrohungen der Umwelt.

Gerade heutzutage ist es wichtig das Immunsystem zu stärken. Dazu ist es notwendig zu wissen, wie stark das eigene Immunsystem überhaupt ist. Ein Bluttest gibt schnell Gewissheit über die ausschlaggebenden Werte wie z.B. D3, B12, Zink, Eisen, Magnesium, Selen usw.

Bei guten Werten schaffen wir eine starke Abwehr. Dies bildet die Basis für eine grundlegende Gesundheit.

Wie stärken wir unser Immunsystem?

Grundsätzlich bräuchten wir nichts weiter als eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Eine Zufuhr an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sollte dadurch gewährleistet sein.

Doch leider hat sich in den letzten Jahren einiges verändert wie zum Beispiel die verringerte Qualität des Bodens, die Mittel die zum Düngen und Pflanzenschutz verwendet werden. Selbst bei Bioprodukten ist eine Verschmutzung durch den benachbarten konventionellen Acker nicht ausgeschlossen.

Auch die Luftverschmutzung trägt zu einer Verringerung der Lebensmittelqualität bei. Was nützt eine Biolandwirtschaft direkt neben der Autobahn? Leider kein Einzelfall.

Durch die verringerte Qualität des Gemüses und Getreides und einer Ernährung die zuckerhaltig und industriell gefertigt ist, besteht ein erhöhter Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Supplemente sind deshalb eine gute Möglichkeit einen Mangel auszugleichen. Aber auch ganz einfache und natürliche Substanzen können unser Immunsystem stärken.

Ökologische Landwirtschaft
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Vitamin C für eine starke Immunabwehr

Vitamin C ist grundlegend für eine anti-virale Immunabwehr.

Immunzellen brauchen bei einer Infektion viel Vitamin C. Innerhalb der ersten Stunden sinkt bei einem beginnenden Infekt die Vitamin-C-Konzentration in den Immunzellen.

Generell können täglich 1-2 Gramm Vitamin-C (am besten in gepufferter Form – als Kapsel oder Pulver) mit Wasser über den Tag verteilt eingenommen werden. Der Körper kann große Mengen nicht auf einmal aufnehmen. Allerdings bei einem beginnenden Infekt kann eine 1-2 Gramm Vitamin C Dosis auf einmal genommen werden. Es gibt eine Toleranzgrenze. Sollten Magen-Darm Beschwerden auftreten ist die Tagesdosis zu verringern. Am Besten kann ein Arzt oder Heilpraktiker des Vertrauens hier weiterhelfen, um eine genaue Diagnose und Dosis festzulegen.

Vitamin C Früchte
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Zink – ein wichtiger Baustein für die Gesundheit

Zink besitzt antivirale Wirkung. Rund 300 Enzyme benötigen Zink für einen intakten Zellstoffwechsel. Es ist sehr wichtig, auf einen ausreichenden Zinkschutz zu achten.

Doch Vorsicht! Eine Überdosierung kann zu einer Belastung bzw. einer toxischen Reaktion im Körper führen. Daher ist ein Bluttest wichtig, der den Zinkspiegel genau bestimmt und dadurch eine genau Dosierung ermöglicht bzw. einen Mangel feststellt.

Vitamin C, D3 und Zink können zusammen eingenommen werden. Es erhöht sogar die Wirksamkeit. Vitamin D3 und Zink werden besser vertragen und aufgenommen im Zusammenhang mit einer Mahlzeit.

 

Das Sonnenvitamin

Vitamin D ist für das Immunsystem mehr als nur wichtig. Es ist unverzichtbar für die Stärkung der Immunabwehr. Doch es wird von der Schulmedizin stiefmütterlich behandelt.

Gerade im Winter sind in unseren Breitengraden die Sonnenstrahlen nicht stark genug, um einen Vitamin D Wert auf das erforderliche Niveau zu erhöhen. Vitamin D beeinflusst das angeborene sowie das adaptive Immunsystem. Die körpereigenen Abwehrstoffe werden angeregt und Bakterien sowie Viren bekämpft. Vitamin D ist nicht nur ein starker Helfer der Immunabwehr, es wirkt auch anti-entzündlich. In Krebsbehandlung stellt es ebenfalls einen wichtigen Baustein dar.

Ein Vitamin-D-Spiegel ab 50-70 ng/ml ist wünschenswert. Bedauerlicherweise sind die allermeisten Menschen im Mangel. Die „normale“ vom Hausarzt empfohlene Grenze, liegt bei 40 ng/ml. Doch sogar dieser Wert wird bei den wenigsten erreicht. Es ist tatsächlich dringend zu empfehlen einen Bluttest durchführen zu lassen.

Die Heilpflanze mit großem Wirkungsspektrum

Artemisia annua, der sog. einjährige Beifuß, besitzt 245 Wirkstoffe. Er ist eine wichtige Pflanze bei der Behandlung von Malaria. Doch auch in der Krebsforschung wurde Artemisia annua erfolgreich eingesetzt. Bisher deuten Erfahrungen darauf hin, daß Artemisinin vor allem bei Unterleibskrebs hilfreich sein könnte.

Leider gibt es bisher noch keine Studien die den Erfolg von Beifuß in Teeform gezeigt haben.

Jedoch für das Immunsystem ist dieses Kraut zur Vorbeugung einer Virusinfektion (egal welcher Virus) in Teeform als Aufguss mit einem schwach gehäuften Teelöffel auf 200 ml kochendem Wasser zuzubereiten. Nach ca. 15 Minuten Ziehzeit ist der etwas bittere Tee fertig.

Kräutertee für die Immunabwehr
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Zistrose

Cistus incanus (Zistrose) ist nicht sehr bekannt. Doch es ist eine Pflanze mit virushemmenden Eigenschaften. Dazu wurden Studien erfolgreich durchgeführt. Für Infekte im Hals-, Nasen- und Rachenraum hat sich die rosa blühende Pflanze erfolgreich erprobt. Die Zistrosenpflanze stärkt ganz allgemein das Immunsystem und hat somit eine vorbeugende Wirkung.

Der Tee schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig. Mit ein wenig Steviablattpulver ist der Geschmack erträglich, wahlweise natürlich auch andere Süßstoffe natürlichen Ursprungs. Man braucht nicht viel Zistrose für einen Liter heißes Wasser. Bereits ein großer Esslöffel des Krautes ist ausreichend. Die Ziehzeit beträgt etwa 10 Minuten. Bei Kräutertees empfiehlt sich eine Teekanne aus Glas mit Deckel und Stövchen. So bleibt der Tee warm und die ätherischen Öle verdampfen nicht. Das Wasser sollte deshalb auch nicht kochend heiß sein. Einfach ein paar Minuten vor dem Aufguss warten.

 

Eine Tasse Tee für die Immunabwehr
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Was ich noch für mein Immunsystem tun?

  • Wichtig ist immer eine ausgewogene Ernährung. „Esse in den Farben des Regenbogens“ damit ist eigentlich alles beinhaltet was für eine gute Ernährung, Verdauung und Vitalstoffzufuhr benötigt wird. Jedoch in der heutigen Zeit gibt es Erdbeeren zu Weihnachten aber jedes Obst und Gemüse hat eine Saison. Körper mit der Natur im Einklang zu ernähren bringt langfristig eine abwechslungsreiche Palette an Obst und Gemüse auf den Tisch. Im Winter eignen sich Navet oder Steckrüben und generell Wurzelgemüse aller Art für eine warme, sättigende Mahlzeit.
  • Im Frühling und Herbst sollte man nicht nur den eigenen Wohnraum säubern, sondern auch den Körper. Ein Detox sollte mindestens zwei mal im Jahr durchgeführt werden. Besonders ein Leberdetox ist wichtig für einen gesunden Hormonhaushalt. Toxine aus dem Körper auszuscheiden macht es für den Körper leichter seinen Stoffwechsel und das Immunsystem intakt zu halten.
  • Die Darmgesundheit wird leider sehr unterschätzt. Bei jeder Mahlzeit, die industriell gefertigt ist, bekommt unser Darm die Chemie mitgeliefert. Doch auch Unverträglichkeiten, Blähungen, Völlegefühl, Magenschmerzen oder Sodbrennen sind Hinweise auf eine mangelnde Darmgesundheit. Meine Empfehlung: Sauerkrautsaft, Sauerkraut oder Kimchi. Schmeckt gut und reguliert gleichzeitig den Darm. Doch auch Stress, Alkohol und Zigaretten, Zucker, Weißmehl schlagen sich auf die Gesundheit nieder. Dazu kommt noch der psychische Faktor. Es lohnt sich ein Morgenritual und/oder ein Abendritual gegen den Stress und Hektik des Alltages zu erarbeiten und damit die Psyche zu entlasten. Meditation, EFT (emotional freedom technique), Yoga, Chi-Gong eignen sich hervorragend hierfür.
Buntes Gemüse und Obst
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Besondere Vorsicht ist geboten bei:

  • Funktürmen für Mobiltelefone, Feinstaub, Lärm, Plastik wie z.B. PPA, PP usw., Pflanzenschutzmittel, Pflanzendünger, Farb- und Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe, Schwermetalle im Wasser. Hierzu meine Empfehlung, einen guten Wasserfilter (keine Plastikkannen) und einen guten Luftfilter. Sämtliche Zusatzstoffe in Nahrungsmittel und Kosmetika die nicht bekannt sind googlen mit dem Zusatz „Krebs“. Man wird schnell fündig welche Zusatzstoffe krebserregend sind. Ein wahrer „Augenöffner“
  • Soziale Kontakte und körperliche Nähe sind eine wunderbare Kraftquelle für das Immunsystem. Zwar wird aufgrund von Covid besonders Wert auf soziale Distanz gelegt aber ich denke es geht um die körperliche Distanz zu unseren Freunden und Bekannten und nicht um eine soziale Isolierung. Auch bin ich der Meinung, daß eine Familie das Stärkste überhaupt ist. Gerade in einer Situation wie dieser sollte das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit auf jeden Fall gestillt werden. Kinder brauchen die Nähe der Eltern und Eltern wollen bei ihren Kindern sein. Egal welche Generation. Dafür darf keine politische Erlaubnis erforderlich sein.

 

Liebe ist gut für das Immunsystem
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